Amanogarnelen fressen Algen, die Neocaridina oft liegen lässt, werden 4–5 cm groß und vermehren sich im Süßwasser nicht. Becken ab 54 Litern, Gruppe ab 5, kein Kupfer, keine Maulräuber.
Passt das zu dir?
Ja, wenn
- Du willst Algenweide ohne Garnelenplage.
- Friedliche Mitbewohner.
- Mindestens ein 60-cm-Becken.
Nicht halten, wenn
- Kampffisch, der jagt.
- Kupferdünger.
- Die Erwartung, sie würden Fadenalgen in einer Woche tilgen.
Ab 5, besser 8. Einzeltiere verstecken sich und putzen weniger.
Haltung
Takashi Amano hat die Art bekannt gemacht, weil sie planvoll Aufwuchs weidet, inklusive vieler Fadenalgen, an denen Red Fire oft scheitert. Sie brauchen trotzdem Futter, wenn der Belag weg ist. Im Gegensatz zu Neocaridina bleiben die Larven im Süßwasser nicht am Leben — Kolonien explodieren also nicht.
Herkunft: Japan, Taiwan, Korea — Flüsse mit Meerzugang. Familie Atyidae. Schicht im Becken: unten. Ernährung: aufwuchs. Lebenserwartung: 2–3 Jahre. KH 2–10 °dH. Empfohlen eher 80 l bei 60 cm Kantenlänge.
Zucht
Weibchen tragen Eier. Die Larven brauchen Brack- bis Meerwasser über Wochen. Für fast alle Halter heißt das: keine Nachzucht im Becken. Die Tiere im Handel stammen aus Zuchtanlagen, nicht aus deinem 60er.
Typische Fehler
Ein Einzeltier. Kupfer. Filter ohne Schutzgitter. Zusammen mit Skalaren, die ausgewachsene Amanos vielleicht verschonen und die kleineren nicht.
Was das Becken braucht
Abgeleitet aus den Werten oben. Die Empfehlung folgt dem Bedarf, nicht umgekehrt.
- Gruppe, nicht ein Einzeltier als Maskottchen.
- Aufwuchs oder Ersatzfutter, wenn das Becken bereits sauber ist.
- Kein Kupfer.
- Feinmaschiger Ansaugschutz am Filter — sie sind neugierig und werden eingesaugt.
Quellen
Haltungsdaten aus Fachquellen, Stand Recherche 2026. Eigene Beckenprotokolle ersetzen diese Zahlen, sobald das Verlagsaquarium läuft — nicht vorher.


