Platys brauchen hartes, eher basisches Wasser wie Guppys: pH 7,0–8,2, GH 10–25 °dH, Becken ab 54 Litern, Gruppe mit Überhang an Weibchen. Weiches Amazonaswasser ist der häufigste Grund, warum „robuste“ Platys eingehen.
Passt das zu dir?
Ja, wenn
- Leitungswasser hart und nicht sauer.
- Du kommst mit lebendgebärendem Nachwuchs klar oder hältst ein Geschlecht.
- Friedliche Mitbewohner ohne Flossenzupfer.
Nicht halten, wenn
- Weiches, saures Wasser für Diskus oder Wildskalar.
- Ein 20-Liter-Nano.
- Nur Männchen zu zweit — dann Stress.
1 Männchen auf 2–3 Weibchen, insgesamt lieber 6
Haltung
Xiphophorus maculatus hat kein Schwert — das unterscheidet ihn vom Schwertträger (X. hellerii), der größer wird und mehr Kantenlänge braucht. Platys sind lebhafter als ihr Ruf und brauchen Schwimmraum im mittleren Bereich. Hartes Wasser, stabile KH: dasselbe Grundgesetz wie beim Guppy.
Herkunft: Mittelamerika (Mexiko, Guatemala, Honduras), hartes Flachwasser. Familie Poeciliidae. Schicht im Becken: mitte. Ernährung: omnivor. Lebenserwartung: 2–3 Jahre. KH 5–15 °dH. Empfohlen eher 80 l bei 60 cm Kantenlänge.
Zucht
Lebendgebärend, alle vier Wochen Junge bei warmer Haltung. Selektion auf Farbe ist Zuchtarbeit; im Gesellschaftsbecken entstehen Mischlinge, sobald mehrere Xiphophorus-Arten zusammenstehen.
Typische Fehler
Weiches Wasser. Zu klein. Nur zwei Männchen. Zusammen mit Sumatrabarben, die an den Flossen zupfen.
Was das Becken braucht
Abgeleitet aus den Werten oben. Die Empfehlung folgt dem Bedarf, nicht umgekehrt.
- Heizer auf 20–26 °C.
- Pflanzen als Versteck für Junge.
- Futter mit pflanzlichem Anteil (sie grasen auch Aufwuchs).
- Platz für eine Gruppe, nicht für ein Einzeltier.
Quellen
Haltungsdaten aus Fachquellen, Stand Recherche 2026. Eigene Beckenprotokolle ersetzen diese Zahlen, sobald das Verlagsaquarium läuft — nicht vorher.


