Gewaschener Quarzsand und runder Kies sind inert: GH und KH bleiben, wie der Hahn sie liefert. Soil ist der andere Fall — Nährstoff, weicheres Wasser, Ammonium in den ersten Wochen. Korallenbruch und grober Muschelkalk heben die Härte. Du wählst den Boden nach der Artkarte, nicht nach der Farbe im Regal. GH, KH.
Diagnose
Scharfe Kanten, gerötete Barteln: der Kies ist zu grob für Panzerwels und Corydoras. Die wollen feinen Sand, in den nicht die ganze Schnauze passt, aber die Bartel gleitet. Kies 3–5 mm hält Pflanzen, reibt Barteln. Bunte Kunststoffsteine lösen oft Farbe — raus, bevor jemand das als Dekor verteidigt.
KH steigt ohne Natron, pH bleibt hoch: Kalk im Boden. Essig auf ein trockenes Korn, es zischt: Carbonat. Dann passt der Boden nicht zu Neon und Diskus.
Schicht
Vier bis sechs Zentimeter, wo Vallisneria Wurzeln schiebt. Dünner reicht, wo nur Anubias auf Holz sitzt. Im Nano frisst jeder Zentimeter Liter. Sand vorher spülen, bis das Wasser im Eimer klarer wird. Soil oft nicht oder nur kurz — Beutel lesen.
Eine Sandkappe auf Soil hält Staub unten. Zwei Zentimeter oben, nicht fünf auf fünf. Tiefes Mulmabsaugen zerstört die Soil und wirbelt Nährstoff. Fläche ja, Grund nein.
Sofort, wenn der Boden falsch ist
Kalkboden und Weichwasserarten: Boden tauschen, bevor du die Osmoseanlage kaufst und den Kalk drin lässt. Scharfer Kies und Welse: Sand nachrüsten oder umsetzen. Trübung nach dem Einfüllen: stehen, ersten Wechsel, Filter nicht mit Schlamm füttern. Trübes Wasser.
Dauerlösung
Guppy, Platy, Molly: inerter Sand oder Kies, Hahn wie er ist. Bepflanztes Weichwasserbecken: Soil, Einfahren länger, Arten dazu. Barteltiere: fein und rund. Der Boden bleibt Jahre. Ein Beutel, der die Härte gegen die Karte stellt, ist teurer als der Preis auf der Folie.
Inert lässt den Hahn. Soil ändert ihn. Kalk arbeitet gegen weiche Arten.