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Seemandelbaumblätter: Tee, nicht Medizin

Das trockene Blatt von Terminalia catappa gibt Gerbstoffe ab. Das Wasser wird tee, Garnelen weiden den Film, ein Kampffisch liegt gern darunter. Der pH rutscht nur, wenn die KH schon niedrig ist. Bei 8 °dKH und Berliner Hahn bleibt die Zahl stehen. KH, pH. Gegen Weißpunkt ersetzt das Blatt kein Mittel und keine Wärme.

Diagnose

Bernstein, klar darunter: Gerbstoff, kein Algenboom. Milchig dazu: anderes Problem. Trübes Wasser. Blatt schwimmt tagelang: Luft im Gewebe. Kurz aufkochen oder eine Nacht in einem Becher Beckenwasser, dann sinkt es.

Ein mittelgroßes Blatt auf 20 bis 40 Liter ist ein Start, kein Rezept. Im 20-Liter-Nano reicht oft ein halbes. Zehn Blätter auf einmal färben stark und ziehen Sauerstoff, wenn sie faulen statt sich zu zersetzen.

Wer das verträgt

Red-Fire und Kampffisch kommen aus weicherem, oft gedämpftem Wasser. Die Farbe stört sie nicht. Guppy und Molly wollen Härte. Ein Blatt ändert GH kaum. Wer den Hahn hart lässt, bekommt Teeoptik, nicht Amazonaswerte. Dafür bleibt Osmose oder Soil.

Sofort, wenn es zu dunkel wird

Blätter raus, 30 Prozent wechseln. Aktivkohle holt Gerbstoff in Stunden, holt aber auch anderes. KH messen, bevor jemand den pH mit Chemie jagt. Skelettierte Blätter nach zwei bis vier Wochen abfischen, sonst wird Mulm daraus.

Dauerlösung

Ein Blatt, nachlegen wenn nur noch Adern liegen. Kochen zum Sinken, nicht zum Sterilisieren als Ritual. Erlenzapfen tun Ähnliches in kleinerer Dosis. Das Blatt ist Deckung und Farbe. Die Werte kommen von KH, Soil und dem, was du mischst.

Tee ist Gerbstoff. Weich wird das Wasser nur, wenn die KH schon wenig Puffer hat.