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Fische füttern: Menge, Häufigkeit, Fastentag

So viel, wie in zwei bis drei Minuten vollständig weg ist, ein- bis zweimal am Tag. Adulte Tiere vertragen einen Fastentag pro Woche; Jungfische und magere Tiere nicht. Was nach drei Minuten noch treibt oder auf dem Sand liegt, wird zu Nitrat, Kahmhaut und Schneckeneiern. Bodenfutter extra für Welse, nicht als zweite Prise obenauf.

Diagnose

Nach der Fütterung die Uhr. Ist nach zwei Minuten die Fläche leer und der Boden ohne Flocken, sitzt die Menge. Liegt nach drei Minuten noch Futter, war es zu viel — nächste Gabe halbieren. Stark gewölbte Bäuche, Mulmteppich, Blasenschnecken an der Scheibe, silbriger Film: Kahmhaut. Nitrat über 40 mg/l trotz Wechsel: oft die Prise, nicht der Filter. NO3.

Nicht alle fressen an der Fläche. Panzerwelse und Corydoras holen Tabletten und sinkendes Futter. Kampffische brauchen wenige Pellets, die sie in einer Minute schaffen — die Dose lügt oft nach oben. Goldfische fressen weiter, wenn der Magen voll ist; ihre Last sitzt im Filter, nicht im Appetit.

Wer nach dem Einsetzen am selben Abend füttert, gibt Organik in ein Glas, das die neue Last noch nicht kennt. Den ersten Abend auslassen.

Ursache

Futter, das niemand holt, wird von Bakterien zu Ammonium, dann Nitrit, dann Nitrat. Dieselbe Kette wie beim Einfahren, nur täglich. Überbesatz verstärkt das: zu viele Mäuler, zu viel Kot, dieselbe Prise reicht nicht für alle, also wird nachgelegt. Der Besatzrechner vor der Dose.

aquaristic-shop: zwei bis drei Minuten als Faust, ein Fastentag für gesunde Adulte. Alltagsfuchs: Trockenfutter quillt im Wasser — die Prise im Glas ist größer als in der Hand. Frostfutter enthält Eiswasser; den Saft nicht mitkippen.

Sofortmaßnahme

  1. Sichtbare Reste mit Kescher oder Schlauch raus. Nicht bis morgen liegen lassen.
  2. Die nächsten drei Tage die Hälfte. Uhr stellen: nach 2 Minuten aufhören, auch wenn noch Mäuler auf sind.
  3. Bodenfutter (Tablette, sinkendes Granulat) nach dem Hauptfutter, wenn die Flächefresser oben beschäftigt sind. Eine Tablette für sechs Corydoras, nicht fünf.
  4. NH4 und NO2 messen, wenn das Wasser milchig wird oder jemand an der Fläche schnappt. NH4.

Kein zweites Füttern „weil sie betteln“. Betteln ist Konditionierung, kein Hungerprotokoll. Automat bleibt auf der Menge, die du einmal ausprobiert hast — nicht auf der Werksdosis.

Dauerlösung

Eine Prise, die du wiedererkennst. Zweimal täglich nur, wenn die erste wirklich in zwei Minuten weg ist. Fastentag am selben Wochentag, nicht bei Jungfischen, nicht bei Tieren mit Hohlbauch. Pflanzen, die wachsen, holen, was übrig bleibt — sie ersetzen die Uhr nicht.

Urlaub: drei bis vier Tage ohne Futter sind für adulte Gesellschaftsfische üblich. Länger: automatische Dose kalibriert auf die 2-Minuten-Prise, oder eine Person mit schriftlicher Menge, nicht „ein bisschen“.

Zwei bis drei Minuten, ein- bis zweimal am Tag, ein Fastentag. Was liegt, ist zu viel.

Quellen

Angaben aus den genannten Texten, Stand Recherche 2026. Die Uhr am eigenen Glas gilt vor der Dosis auf der Dose.