Wer „Grünalgen“ sucht, meint oft vier Dinge. Einen weichen Film auf der Scheibe. Grünes, trübes Wasser. Lange Fäden, die sich aufwickeln. Oder kurze, harte Büschel an Kanten. Die Pflegekette ist verwandt: weniger Stunden Licht, Futter in zwei Minuten, 30 Prozent wechseln. Der Handgriff ist es nicht. Licht, Füttern.
Diagnose
- Finger, Faden kommt, 10 cm und weich: Fadenalgen. Abwickeln, 6 Stunden Licht.
- Kurz, hart, sitzt an Blattkante, reißt nicht: Pinselalgen. Oft CO2 und Eisen, nicht die Fadenbürste.
- Scheibe mit grünem Belag, wischbar, Wasser klar: Aufwuchs, oft in der Sonne oder bei 10 Stunden LED. Magnet, 6 Stunden, Vorhang vor das Fenster.
- Wasser selbst grün, Scheibe oft noch klar: Schwebeglünalgen. Siehe trübes Wasser. Licht kürzen, Wechsel, nicht das Klarmittel zuerst.
- Brauner Staub: Kieselalgen. Andere Farbe, andere Woche.
- Schleim, oft Geruch: Blaualgen. Kein Grünalgenmittel.
Ursache
Licht trifft auf Nährstoff, die höheren Pflanzen holen ihn nicht. Neu: 6 Stunden, nicht 12. Sonne auf dem Glas zählt mit. Nitrat hoch und Pflanzen dünn: Futter und Mulm. Nitrat sehr niedrig und LED stark: die Stängel stocken, die Alge nutzt die Lücke. NO3, Schwimmpflanzen schatten ein Drittel, nicht die ganze Fläche.
Sofort
Form zuordnen. Dann Licht auf 6 Stunden, Zeitschaltuhr. Futter, das in zwei Minuten weg ist. 30 Prozent wechseln. Scheibenfilm wischen. Fäden aufwickeln. Pinsel nicht schrubben, bis das Blatt reißt. Grünes Wasser: Licht kürzen und warten, UV ist Extra, nicht der erste Griff.
Dauerlösung
Pflanzenmasse, die das Licht verbraucht. 8 Stunden, wenn das Becken eingewachsen ist. Wer nur die Scheibe putzt und 12 Stunden lässt, putzt nächste Woche wieder. Das Mittel aus der Flasche färbt oft und lässt die Stunden.
Grün ist keine Diagnose. Der Faden, der Film, das Wasser oder der Pinsel ist es.