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Mulm: die Schicht, die du siehst, bevor der Test rot wird

Mulm ist Kot, Futterstaub, Haut und tote Blätter auf dem Bodengrund. Eine dünne, lockere Schicht in den Ecken gehört zum Becken. Der Teppich, der das Glas unten verdunkelt, füttert NO3, Phosphat und Fadenwürmer. Du siehst die Last oft früher als der Tropfentest. Fläche absaugen beim Wechsel. Den ganzen Sand umgraben nicht.

Diagnose

Braun-grau, weich, wirbelt beim Antippen: Mulm. Hart und staubig auf dem Glas: oft Kieselalge. Grün und fädig: andere Seite. Weiße Fäden, die sich im Detritus winden: Nematoden, dieselbe Last. Fauliger Geruch nach Ei, schwarze Stellen unter tiefem Sand: anaerob, vorsichtig die Fläche, nicht den ganzen Grund auf einmal.

Soil mit Sandkappe: der Staub sitzt unten. Tiefes Stechen holt Nährstoff nach oben und trübt Tage. Fläche ja, Grund nein. Im Nano siehst du jeden Haufen hinter der Wurzel.

Sofort

Beim nächsten Wasserwechsel den Schlauch über die Fläche, nicht in den Sand. Ecken, hinter Holz, das Polster von Javamoos ausspülen im Eimer, nicht zerreißen. Filtermatte in altem Wasser ausdrücken. Filter. Futter in zwei Minuten. Füttern.

Klarmittel und Mulmglocke mit Pumpe ersetzen den Wechsel nicht. Wer den ganzen Kies wäscht, wäscht die Fläche und die Bakterien mit. Eine Ecke pro Woche reicht, wenn der Teppich dick ist.

Dauerlösung

Die Schicht folgt der Prise und den toten Blättern. Corydoras wühlen die Fläche, ersetzen den Schlauch nicht. Goldfisch macht mehr Kot als ein 60-Liter-Filter trägt: Besatz, nicht ein neues Gerät. Wöchentlich 30 Prozent und die sichtbare Fläche. Dann bleibt Mulm eine Haut, kein Teppich.

Mulm ist Rest. Eine Haut gehört dazu. Der Teppich ist Futter, das du schon gegeben hast.