Phosphat (PO4) kommt aus Futter, Kot, Mulm und oft aus dem Hahn. In einem Gesellschaftsbecken ohne CO2 reicht der Blick: liegt Futter nach zwei Minuten, ist die Last da. Ein bepflanztes Becken mit starker LED will oft 0,1–1 mg/l PO4, zusammen mit NO3 10–25 mg/l — so steht es auf der Fadenalgen-Seite. 0 mg/l bei vollem Licht heißt: die Pflanzen hungern, die Alge nicht. Über 2 mg/l plus 10 Stunden Licht füttert Grünalgen.
Diagnose
Erst die Leitung messen, dann das Becken. Manche Stadtwerke liefern schon 0,5–2 mg/l. Dann ist „0 im Glas“ nur mit Osmose oder Harz möglich, nicht mit weniger Futter. Osmoseanlage. Der Streifen für PO4 ist grob. Tropfen, wenn du düngst oder Algen jagst. Teststreifen.
Hohes Phosphat, NO3 bei 0, starke LED: typisches Ungleichgewicht. Die Stängel stehen, Pinsel und Fäden nutzen die Lücke. Umgekehrt: NO3 hoch, PO4 leer, dieselben Algen.
Ursache
Futter, das liegt. Mulm unter dem Bodengrund. Tote Blätter. Die Leitung. Soil und mancher Kies geben am Anfang etwas ab. Der Phosphatentferner im Filter bindet die Zahl und ändert das Futter nicht.
Sofort
Futter in zwei Minuten. 30 Prozent wechseln. Mulm von der Fläche, nicht den ganzen Grund umgraben. Licht auf 6 Stunden, wenn Algen stehen. Füttern, Licht. Harz oder Flüssigbinder erst, wenn die Leitung selbst die Last ist und die Arten weiches Wasser wollen.
Dauerlösung
Gesellschaftsbecken: Futter und Wechsel, PO4 nicht auf 0 jagen. CO2-Becken: beide Zahlen im Fenster halten, nicht eine auf Null. Pflanzenmasse, die verbraucht. Wer nur den Entferner wechselt und 12 Stunden lässt, kauft nächsten Monat denselben Beutel.
Phosphat ist Last und Nährstoff. Die Alge kommt vom Licht dazu, nicht von der Zahl allein.