Nach dem Einsetzen werden die Blätter oft in zwei bis fünf Tagen glasig und zerfallen. Einrichtungsbeispiele: übrig bleibt das Rhizom. ShrimpSpin: nach einer Woche prüfen — fest, weiß oder grünlich lebt es; matschig-braun nicht. Nicht rausziehen. Neue, schmalere Unterwasserblätter kommen in zwei bis sechs Wochen, wenn Licht und Werte stehen. Wurzeln in den Bodengrund, das Herz frei, wie bei Vallisneria. Anubias bindest du; Cryptocoryne pflanzt du.
Diagnose
Weiche, löchrige Blätter, die beim Anfassen schleimig nachgeben: Schmelz, nicht Fadenalge. Die Rosette sitzt noch. Schwarze, weiche Wurzeln, die zerfallen: dann ist das Stück tot. Festes Rhizom ohne Blatt ist eine Pause, kein Abfall.
Pinsel auf älteren, langsamen Blättern: oft zu viel Licht für die Masse, siehe Pinselalgen. Löcher mit Schneckenrand: Fresser, nicht Fäule. Goldfisch frisst weiche Cryptocoryne gern ganz.
Cryptocoryne wendtii und beckettii sind die Handelstöpfe. parva bleibt klein und passt ins Nano. Die Artkarte der Fische ändert sich dadurch nicht — der Besatzrechner bleibt der Liter, nicht die Bepflanzung.
Ursache
Die Gärtnerei zieht fast alles emers, Blätter an der Luft. Unter Wasser muss das Gewebe neu. ShrimpSpin: drei Tage nach dem Setzen Matsch ist der häufigste Schreck, kein Parasit. Dazu kommen Sprünge in pH, Härte, Temperatur, Lichtstunden oder CO2.
- Umzug. Ladenwasser nach Hause, emers nach submers. Fast jede Topfware.
- Werte. Ein 50-Prozent-Wechsel mit anderem Hahn, ein Soil, der die KH in Tagen holt, ein Heizer, der ausfällt. Cryptocoryne mag Stillstand mehr als die ideale Zahl.
- Wurzeln stören. Umsetzen, tief saugen, die Rosette versetzen. Dann schmilzt auch eine etablierte Pflanze.
Sofortmaßnahme
- Stehen lassen. Matschige Blätter, die frei treiben, abziehen, damit sie nicht faulen. Das Rhizom nicht hebeln.
- Nach sieben Tagen das Rhizom tasten. Fest und hell: warten. Weich und braun: raus, bevor es den Sand sauer macht.
- Licht 6 Stunden, nicht 12 auf der nackten Stelle. Licht. Kein neuer Dünger, kein CO2-Sprung, kein zweiter Umzug.
- Wechsel 30 Prozent, ±1 °C, gleiches Verhältnis wie bisher. Wasserwechsel. Soil in den ersten Wochen NH4 und KH mitmessen, nicht die Cryptocoryne umsetzen.
Steinwolle vom Topf runter, Wurzeln frei, Herz eine Fingerkuppe über dem Sand. Zu tief gesetzt fault die Krone — dasselbe Muster wie Vallisneria, nur langsamer.
Dauerlösung
Einmal setzen, dann nicht anfassen. Neue Blätter in zwei bis sechs Wochen sind der Test, nicht die ersten sieben Tage. Mittleres Licht 8 Stunden, wenn sie stehen. Weiches Wasser und Neonsalmler passen oft; hartes Leitungswasser und Guppy auch, wenn du die Werte nicht jede Woche umbaust. GH.
Teilen: Rhizom mit mindestens drei festen Blattansätzen. Kleinere Stücke stehen länger, bevor sie schieben. Ausläufer darfst du lassen, bis das Kind Wurzeln hat.
Glasig in Tagen, neu in Wochen. Das feste Rhizom bleibt im Sand. Was du rausziehst, kommt nicht wieder.
Quellen
- Einrichtungsbeispiele — Cryptocorynenfäule (physiologisch, oft über Nacht; Neuaustrieb Tage bis Wochen; Rhizom bleibt)
- ShrimpSpin — Cryptocorynen (Schmelz nach Umzug/emers; nach einer Woche Rhizom prüfen; nicht rausziehen)
- Aquarium Co-Op — Crypt melt (emers gezogen; neue Triebe in Wochen, wenn Wurzeln ungestört bleiben)
Zahlen aus den genannten Texten, Stand Recherche 2026. Das Rhizom im eigenen Glas gilt vor der Kalenderwoche im Shop.